Allgemeines zum Thema Neuropathischer Schmerz

Statistik und Entstehung:

 Etwa sechs bis sieben Prozent der Bevölkerung leiden unter neuropathischen Schmerzen, also „Nervenschmerzen“. Diese resultieren aus Schädigungen aller Art im Bereich des Nervensystems, die im Gehirn als Schmerz wahrgenommen werden. Solche Schmerzen halten an, bis die Schädigung nicht mehr auf die Nervenfasern- und -bahnen einwirkt, oft sogar lange Zeit darüber hinaus. Das Gehirn speichert den Schmerz gewissermaßen als Programm. Neuropathische Schmerzen werden daher schnell chronisch. Die Ursachen sind vielfältig und reichen von einem eingeklemmten Nerv in der Wirbelsäule über einen vorangegangenen Schlaganfall oder Morbus Parkinson bis hin zu Herpes Zoster. Einen Spezialfall stellt die Amputation von Gliedmaßen dar. Bis zu 60% der Patienten klagen über anhaltende Schmerzen im Bereich des nicht mehr vorhandenen Körperteils.

Symptome des neuropathischen Schmerzes:

Typische Zeichen für Neuropathien sind Schmerzen, die durch einen im Normalfall nicht schmerzhaften Reiz ausgelöst werden sowie die übertriebene Schmerzantwort auf einen sonst nur leicht schmerzhaften Reiz. Häufig werden auch dauerhafte brennende, bohrende, ziehende oder stechende Schmerzen in Verbindung mit Kribbeln und einem Gefühl wie „Ameisenlaufen“ als Symptome genannt.

In unserem nächsten Blogbeitrag erläutern wir die verschiedenen Formen neuropathischer Schmerzen.

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