Spannungskopfschmerz

Diagnose:

Wie so oft ist apparative Diagnostik beim (Spannungs-)Kopfschmerz nur selten nötig und dient eher der Ausschlussdiagnose eines malignen Geschehens (Krebserkrankung), einer Entzündung, Gefäßerkrankung oder Blutung. Sie ist wichtig, um alle möglichen primären, aber auch sekundären Kopfschmerzursachen auszuschließen. Im Rahmen der Differenzialdiagnostik muss eine genaue internistische Abklärung stattfinden. Nebenwirkungen von Medikamenten müssen bedacht werden (hierbei wird vor allem auf bestimmte Hormone - durch die Einnahme der Pille -, Koffein, Nikotin, etc. hingewiesen) Wiederum ist das Führen eines Kopfschmerztagebuchs wichtig und hilft, die Phasen des Spannungskopfschmerzes und deren Ansprechen auf Medikamente klar darzustellen, wobei der behandelnden ÄrztIn in die richtige Wahl der Therapie der Kopfschmerz-PatientIn schneller gelingt.

Therapie:

Therapeutisch ist es sehr wichtig, die Schmerzen aggressiv zu behandeln, um eine Chronifizierung zu verhindern.

Bei der Akuttherapie des Spannungskopfschmerzes werden einfache Schmerzmedikamente wie Acetylsalicylsäure, Ibuprofen oder Paracetamol eingesetzt.

Antidepressiva kommen bei chronischen Schmerzen erfolgreich zum Einsatz. Der maßlose, selbstverordnete Einsatz dieser Medikamente muss aber kritisch hinterfragt werden, da die Risiken für Abhängigkeit und medikamenten-induzierten Kopfschmerz nicht unerheblich sind.

Weitere Informationen rund um das Thema Spannungskopfschmerz finden Sie in den Blogbeiträgen der vergangenen und kommenden Wochen.

Die Spezialisten der Schmerzordination klären Sie gerne persönlich über Ihre Schmerzen auf und unterstützen Sie mit individueller Therapie. Für Terminvereinbarungen kontaktieren Sie uns bitte unter info(at)schmerzordination.at oder +43 664 88588 000.

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