Ihr Spezialist für SchmerzSchrittmacher 

(Neuromodulation / Spinal Cord Stimulation)

Neuromodulation wird seit mehr als 60 Jahren erfolgreich bei speziellen, chronischen Schmerzen eingesetzt. Pro Jahr werden alleine in Österreich ca. 600 SchmerzSchrittmacher implantiert. Hunderttausende Menschen mit chronischen Schmerzen konnten durch einen SchmerzSchrittmacher bzw. Spinal Cord Stimulation eine signifikante Schmerzlinderung erfahren und somit die Folgen der chronischen Schmerzen reduzieren.

Wir freuen uns, Ihnen als eine der wenigen Wahlarztordinationen in Österreich diesen wenig invasiven, aber so hilfreichen Eingriff anbieten zu können. Die Schmerzschrittmacher Therapie bietet chronischen Schmerzpatienten eine vielversprechende Ergänzung zur medikamentösen Therapie.

Schmerzlinderung dank SchmerzSchrittmacher - 

bei mehr als 8 von 10 Patienten

Schmerzschrittmacher werden seit mehr als 60 Jahren eingesetzt und wurden laufend weiterentwickelt, sodass Ihnen heute ein ausgereiftes Konzept zur Verfügung steht, das Ihnen maximale Bewegungsfreiheit erlaubt. Die unterschiedlichen Systeme verfügen entweder über einen Akku, der mehr als zehn Jahre sicher durchhalten wird, oder über einen wiederaufladbaren Akku, der bequem über die Haut jeden Abend geladen werden kann. 

 

Eine Schmerzschrittmacher Therapie wird dann überlegt, wenn mit maßgeschneiderter, medikamentöser Therapie und wiederholten Infiltrationen keine ausreichende Schmerzfreiheit erzielt werden kann. Besonders häufig wird der Schmerzschrittmacher bei peripheren neuropathischen Schmerzen und bei chronischen Rückenschmerzen erfolgreich eingesetzt, denn manches Mal stößt selbst die ausgefeilteste medikamentöse Schmerztherapie an ihre Grenzen. Dass hohe Dosierungen von Medikamenten Nebenwirkungen mit sich bringen können, ist Ihnen nicht neu. Mitunter leiden die Patienten aber bereits bei niedriger Dosierung so stark an Nebenwirkungen, dass an eine Ausweitung der medikamentösen Therapie nicht zu denken ist. Diese Nebenwirkungen werden dabei manchmal als belastender beschrieben als die ursprünglichen Schmerzen selbst. So müssen andere (Therapie)Wege gegangen werden.

Der SchmerzSchrittmacher wird bei folgenden Schmerzursachen erfolgreich eingesetzt:

Chronische Rückenschmerzen

Haupteinsatzgebiet der SchmerzSchrittmacher Therapie sind chronische Rückenschmerzen. Mehr als 80% aller SchmerzSchrittmacher-Träger freuen sich über eine Abnahme der Schmerzen um 50% und entscheiden sich für eine permanente Implantation des Systems!

Meist liegt der Ursprung von Rückenschmerzen neben den altersbedingten Abnützungen in einem Ungleichgewicht zwischen der geforderten Leistung und der wirklich vorhandenen Muskulatur. Auf ungewohnte Belastungen reagiert die Muskulatur im Rückenbereich mit vermehrter Anspannung und erhöht so die Spannung, wodurch Schmerzen ausgelöst und weiter verstärkt werden. Häufig sind auch die Bandscheiben der Grund für Schmerzen, da sie im Laufe der Jahre an Stabilität sowie Elastizität verlieren und immer flacher werden. Als Folge kommt es zu weiteren Abnützungserscheinungen der Wirbelgelenke. Aufgrund der anatomischen Verhältnisse und unserer Bewegungsmuster sind vor allem die Hals- und Lendenwirbelsäule von Bandscheibenvorfällen betroffen.

 

Manches Mal stößt jedoch selbst die ausgefeilteste medikamentöse Schmerztherapie an ihre Grenzen. Dass hohe Dosierungen von Medikamenten Nebenwirkungen mit sich bringen können, ist nicht neu. Mitunter leiden die Patienten aber bereits bei niedriger Dosierung so stark an Nebenwirkungen, dass an eine Ausweitung der medikamentösen Therapie nicht zu denken ist. Diese Nebenwirkungen werden dabei manchmal als belastender beschrieben als die ursprünglichen Schmerzen selbst. 

 

Die SchmerzSchrittmacher Therapie bietet chronischen Schmerzpatienten eine vielversprechende Ergänzung zur medikamentösen Therapie. Durch den SchmerzSchrittmacher werden Schmerzsignale durch spezielle elektrische Impulse des SchmerzSchrittmachers bereits im Rückenmark verändert und blockiert, noch bevor sie das Gehirn überhaupt erreichen und wahrgenommen werden können.

Failed-Back-Surgery

Hierbei handelt es sich um Rückenschmerzen, die in dieser Form erst nach einer neurochirurgischen oder orthopädischen Rückenoperationen neu auftreten. Der normale Wundschmerz zählt hier nicht dazu. Beim Failed Back Surgery Syndrome geht es um anhaltende Schmerzen im Operationsbereich, dauerhafte Beschwerden, Behandlungsbedürftigkeit und eingeschränkte Arbeitsfähigkeit. Die anhaltenden Schmerzen führen häufig zu einer gewaltigen psychischen Belastung, vermindertes Selbstwertgefühl, Depression, Verdienstentgang oder Arbeitslosigkeit, die bei der Behandlung ebenfalls ausreichend angesprochen und in das Behandlungskonzept eingeplant werden müssen. Wie immer bei der Behandlung chronischer Schmerzen gilt, je länger das Failed Back Surgery Syndrom besteht, umso schwieriger und langwieriger ist dessen erfolgreiche Behandlung.

Bei failed-back Surgery hilft der SchmerzSchrittmacher (Neuromodulation) nachweislich, die benötigte Menge an Schmerzmedikamenten deutlich zu reduzieren.

Neuropathischer Schmerz

Neuropathische Schmerzen oder Nervenschmerzen können als direkte Folge von Verletzungen der Nervenstrukturen oder im Rahmen verschiedener Erkrankungen entstehen. Es können sowohl periphere, im Körper verlaufende Nerven als auch Strukturen im Gehirn betroffen sein. Patienten mit neuropathischen Schmerzen klagen typischerweise über brennende Dauerschmerzen oder plötzlich einschießende Schmerzen. Letztere werden oftmals mit einem Stromschlag verglichen. Weitere Symptome können ein Kribbeln oder Taubheitsgefühl in der betroffenen Region sein. Patienten empfinden auch oft schon leichte Reize als überaus schmerzhaft, die beim Gesunden gar keinen Schmerz auslösen würden.

Zur Therapie benötigen die Patienten oft spezielle Medikamente. Mitunter kann wegen deutlicher Nebenwirkungen, trotz richtiger Medikation kein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt werden. Die SchmerzSchrittmacher Therapie bietet chronischen Schmerzpatienten eine vielversprechende Ergänzung zur medikamentösen Therapie. Durch den SchmerzSchrittmacher werden Schmerzsignale durch spezielle elektrische Impulse des SchmerzSchrittmachers bereits im Rückenmark verändert und blockiert, noch bevor sie das Gehirn überhaupt erreichen und wahrgenommen werden können.

Nervenwurzelschädigungen

Gleich, ob die Schmerzen nach Nervenwurzelschädigung durch eine Verletzung, im Rahmen einer Operation, Bestrahlung oder ähnlichem entstanden sind, gelingt es bei vielen Patienten sehr gut, die Schmerzen deutlich zu reduzieren, ohne eine motorische Einschränkung zu erfahren.

komplexes regionales Schmerzsyndrom (CRPS)

Die genaue Ursache eines CRPS ist unklar. Meist beginnt dieses Krankheitsbild jedoch mit einer Verletzung an Armen oder Beinen. Nach der Behandlung verschwinden die Schmerzen nicht wie geplant, sondern verstärken sich immer mehr. Zusätzlich zu den Schmerzen treten Symptome wie Schwellungen, Veränderungen an der Hauttemperatur und am Nagelwachstum. Durch die Schmerzen treten starke Bewegungseinschränkungen auf. Die Erkrankung verläuft in unterschiedlichen Phasen, wobei zu Beginn die starken Schmerzen im Vordergrund stehen. Patienten geben oft an, dass bereits leichte Berührungen starke Schmerzen auslösen. Eine Behandlung ist meist sehr langwierig und belastend für Patienten. Je nach Krankheitsstadium kommen Medikamente, Bewegungsübungen oder invasive Maßnahmen in Frage.

 

Die SchmerzSchrittmacher Therapie bietet chronischen Schmerzpatienten eine vielversprechende Ergänzung zur medikamentösen Therapie. Durch den Schmerzschrittmacher werden Schmerzsignale durch spezielle elektrische Impulse des SchmerzSchrittmachers bereits im Rückenmark verändert und blockiert, noch bevor sie das Gehirn überhaupt erreichen und wahrgenommen werden können.

Therapieresistente Angina Pectoris

Ermutigende Ergebnisse werden von Patienten mit Herzschmerzen (Angina Pectoris) berichtet, bei denen sämtliche kardiologische Therapien bereits ausgeschöpft wurden. Die Therapie mittels SchmerzSchrittmacher erhöht die Sauerstoffversorgung des Herzmuskels und hilft somit, die Herzschmerzen zu verringern. Eine enge Kooperation mit dem behandelnden Kardiologen ist notwendig. 

Wundheilungsstörungen und Gefäßengstellen

Unter einer Wundheilungsstörung versteht man eine stark verzögerte und gestörte Wundheilung. Als Ursache kommen viele verschiedene Faktoren in Frage. Flüssigkeitsansammlungen, Bakterien oder Blutergüsse begünstigen die Entstehung. Neben einer nicht-heilenden Wunde treten beim Patienten oft starke Schmerzen auf. Tritt eine Infektion der Wunde auf, kommt es zu klassischen Entzündungszeichen wie Rötung, Schwellung, Überwärmung, Funktionseinschränkung oder einem unangenehmen Geruch.

 

Meist liegen der Wundheilungsstörung spezielle Erkrankungen zugrunde. Diabetes mellitus, Gefäßerkrankungen oder die periphere arterielle Verschlusskrankheit. An erster Stelle der Wundbehandlung, steht die Identifizierung und Behandlung der auslösenden Ursache bzw. der Grundkrankheit. Die Wunde selbst, wird durch moderne Wundauflagen behandelt. Oftmals klagen die Patienten aber neben der sich nicht, schwierig oder nur unzureichenden Wundfläche über Schmerzen in diesem Bereich. Wenn diese Schmerzen nicht ausreichend behandelt werden oder nur unzureichend auf Medikamente ansprechen, ist es wichtig, den Schmerzen anders zu begegnen. Vermehrte Schmerzen erschweren nämlich über zellulären Stress und Gefäßengstellung mit Minderdurchblutung die Wundheilung nachhaltig.

 

Neben geeigneten Behandlungen und  Verbänden zeigt die neuromodulatorische SchmerzSchrittmacher Therapie eine deutliche Erhöhung der Gewebedurchblutung, damit einen erhöhten Sauerstoffwert und somit eine bessere Wundheilung. 

Schmerzen nach Amputationen

Amputationen von Gliedmaßen werden aufgrund unterschiedlichster medizinischer Gründe durchgeführt. Infektionen, Durchblutungsstörungen, Unfälle oder Krebserkrankungen zählen dabei zu den häufigsten Ursachen. Bei schweren Durchblutungsstörungen treten in der betroffenen Gliedmaße zusätzlich starke Schmerzen auf, da diese nicht mehr mit genügend Sauerstoff versorgt wird. Patienten sind oft nur mehr im Stande wenige Meter zu gehen, bevor sie eine Pause einlegen müssen. Im fortgeschrittenen Stadium treten die Schmerzen auch in Ruhe (z.B. während dem Schlafen) auf. Viele Patienten haben die Hoffnung, dass die Schmerzen sofort nach der Amputation verschwunden sind. Doch bis zu drei Viertel aller Patienten leiden nach einer Amputation, an Phantomschmerzen. Dabei werden weiterhin Schmerzsignale von der entfernten Gliedmaße empfangen und an das Gehirn weitergeleitet. Da sich bereits nach ungefähr drei Monaten ein Schmerzgedächtnis ausbildet und Betroffene oft jahrelang unter chronischen Schmerzen in der Gliedmaße leiden, ähneln die Phantomschmerzen den Schmerzen vor der Amputation. 

 

Manches Mal stößt jedoch selbst die ausgefeilteste medikamentöse Schmerztherapie an ihre Grenzen. Dass hohe Dosierungen von Medikamenten Nebenwirkungen mit sich bringen können, ist nicht neu. Mitunter leiden die Patienten aber bereits bei niedriger Dosierung so stark an Nebenwirkungen, dass an eine Ausweitung der medikamentösen Therapie nicht zu denken ist. Diese Nebenwirkungen werden dabei manchmal als belastender beschrieben als die ursprünglichen Schmerzen selbst.

Die SchmerzSchrittmacher Therapie bietet chronischen Schmerzpatienten eine vielversprechende Ergänzung zur medikamentösen Therapie. Durch den SchmerzSchrittmacher werden Schmerzsignale durch spezielle elektrische Impulse des SchmerzSchrittmachers bereits im Rückenmark verändert und blockiert, noch bevor sie das Gehirn überhaupt erreichen und wahrgenommen werden können.

Im nachfolgenden VIDEO sehen Sie einen Patientenbericht:

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Ablauf einer 

SchmerzSchrittmacher Therapie

In einem ausführlichen Beratungsgespräch werden Sie über den Eingriff, dessen Vorteile, aber auch Risiken ausführlich aufgeklärt. Nach erfolgter Einwilligung werden in einem minimalinvasiven Eingriff in Sedierung (Dämmerschlaf) oder leichter Narkose die Elektroden eingebracht. Der Eingriff dauert ca. 30 bis 40 Minuten, kann theoretisch ambulant erfolgen, wobei wir Ihnen eine Nacht im Krankenhaus empfehlen. Die Elektrodenkabel werden für eine Testphase an der Flanke aus dem Körper geleitet und mit einem Probeschrittmacher verbunden.

 

Kommen Sie während der Testphase mit den Elektroden nicht zurecht oder profitieren weniger als erhofft, werden die Elektroden in Lokalanästhesie oder Dämmerschlaf problemlos wieder entfernt, zurück bleiben zwei kleine Narben. Verläuft die ca. zweiwöchige Testphase positiv im Sinne einer deutlichen Schmerzreduktion - wie bei 80 % aller Patienten -, wird das definitive System in einem zweiten, kleineren Eingriff ebenfalls in Lokalanästhesie oder Dämmerschlaf im Bereich der Flanke implantiert. Danach wird der Schrittmacher entsprechend Ihrer Bedürfnisse angepasst und programmiert. Bis zur vollständigen Wundheilung und Einheilung des Schmerzschrittmachers dauert es 2 - 6 Wochen.

 

Beide Eingriffe werden von mir als Belegarzt in einem Wiener Privatspital durchgeführt. Den Hauptteil der Kosten für Krankenhausaufenthalt, OP Saal Benutzung und vor allem der Materialkosten für den SchmerzSchrittmacher inkl. Sonden in der Höhe von ca. € 35.000 übernimmt Ihre gesetzliche Krankenkasse. Sehr gerne erstellen wir Ihnen einen persönlichen Kostenvoranschlag auf Basis Ihrer individuellen Wünsche (Einbett-Zimmer, längerer Aufenthalt, ...) und einer etwaigen Zusatzversicherung.

 

Ziel der Schmerzschrittmacher Therapie ist es, Ihnen wieder ein möglichst schmerzfreies und uneingeschränktes Leben bei deutlich reduziertem Schmerzmittelbedarf zu ermöglichen.

Erreichbarkeit:

Mo - Fr     10:00  - 18:00 

Ordination:

Di, Mi und nach Vereinbarung

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